Im Rahmen meiner gartentherapeutischen Arbeit unterstütze ich Menschen mit körperlichen, kognitiven oder psychischen Einschränkungen dabei, ihre vorhandenen Fähigkeiten zu fördern, zu erhalten oder wiederzuentdecken. Dabei begleite ich Menschen durch gezielte Aktivitäten im Grünen oder unterstütze pflegende Angehörige dabei, solche Angebote kennenzulernen und anzuwenden.
Meine gartentherapeutischen Angebote richten sich dabei an die betroffenen Menschen selbst: An ältere Menschen mit körperlichen Einschränkungen, an Menschen mit Gelenkproblemen, nach einem Schlaganfall oder mit demenziellen Veränderungen, ebenso wie an Menschen mit nachlassender Orientierung oder eingeschränkter Mobilität. Auch Menschen, die das Bett nicht mehr verlassen können, können erreicht werden – besonders dann, wenn Natur für sie immer ein bedeutender, vertrauter Teil ihres Lebens war.
Gleichzeitig wende ich mich bewusst auch an Angehörige und professionelle Betreuungspersonen. Denn oft sind Sie es, die erleben, dass ein vertrauter Naturimpuls etwas im Menschen berührt: der Duft von frischer Minze, das Betasten eines Kräuterzweigs, eine Erinnerung an frühere Gartenzeiten. Vielleicht wünschen Sie sich, solche Momente bewusst, achtsam und mit fachlicher Unterstützung zu ermöglichen.
Mein Angebot setzt dort an, wo sich Natur und Biographie berühren – mit Kräutern, Düften, Pflanzen, kleinen Ritualen, Geschichten und einfachen, praktischen Momenten des Erlebens. Es soll die motorischen und kognitiven Fähigkeiten behutsam stärken, ohne klinische Atmosphäre oder das Gefühl, dass hier etwas geleistet oder trainiert werden muss. Echte Würde, Lebensfreude und das Gefühl des Gesehen-Werdens stehen im Mittelpunkt.